Gammelbyer Deponieplanungen nicht weiter verfolgen

Der FDP Kreisvorsitzende Bernd Hadewig unterstützt die Bürger der Gemeinde Gammelby bei der Forderung nach einer „Nulllösung“. Eine Wiederaufnahme des Betriebes und eine Erweiterung der Bauschuttdeponie Klasse I in Eichthal sowie die Ausweisung eines alternativen Standortes z.B. an der B76 seien aus landesplanerischen und insbesondere aus Umweltschutzgründen abzulehnen.

Hadewig habe die FDP Kreistagsfraktion in Rendsburg gebeten, in den Ausschussberatungen die Belange der Gammelbyer Bürger zu vertreten und der Forderung, die Altdeponie Eichthal in die Altlastenkartei des Landes aufzunehmen, Nachdruck zu verleihen.

Sollte es zu einem förmlichen Planfestellungsverfahren kommen, müsse der Kreis Rendsburg-Eckernförde als Gebietskörperschaft die Gemeinde Gammelby tatkräftig und entschieden unterstützen.

Das Material, das der Dipl. Ing. Heinz Bogon als Sachverständiger für Altlastenuntersuchungen und –sanierung kürzlich auf einer Einwohnerversammlung in Gammelby vorgestellt hatte, müsse in die Beratungen der zuständigen Kreisgremien einbezogen werden. So sei für den Fall, dass auf der alten Deponie eine neue Bauschuttdeponie eingerichtet werden sollte, eine Altlastenerkundung zur Gefahrenermittlung unbedingt zu fordern, so Hadewig.

Insbesondere sei der Annahme des Sachverständigen  Bogon, dass „der Deponiekörper aus heutiger Sicht nicht zulässige Inhaltsstoffe aufweise“, nachzugehen.

Hadewig betonte seine Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements der BI „Depo-Nie“. Die Informationsarbeit und die Initiativkraft der vielen Bürger in Gammelby seien ein gutes Zeichen für eine lebendige Demokratie vor Ort.