Geburtshilfe Eckernförde

Zur Berichterstattung bzgl. der Geburtshilfestationen im Land Schleswig-Holstein der letzten Tage nimmt die FDP-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde wie folgt Stellung:
„Mit Verwunderung nimmt die FDP-Kreistagsfraktion die Äußerungen der gesetzlichen Krankenkassen zur Geburtenstation Eckernförde zur Kenntnis.
Auf Initiative der FDP Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde hat der Kreistag 2013 den Erhalt der Geburts- und Kinderstation Eckernförde einstimmig beschlossen. Für den Eigentümer der imland Klinik, stehen die Stationen also nicht zur Debatte.
Die alljährlich wiederkehrende Kampagne der Krankenkassenverbände kleineren und mittleren Geburtshilfestationen gegenüber, stützt sich dabei auf falschen Behauptungen. Denn die Tatsache, dass der Wissenschaftler, dessen Studien angeblich ein höhere Säuglingssterblichkeit der Stationen unter 500 Geburten nachwies, den Verbänden öffentlich widersprochen hatte, brachte diese bislang nicht zu einer Einsicht.
Eckernförde hat eine hervorragende Qualität zu bieten. Das belegen auch die veröffentlichten Zahlen und Äußerungen der Beschäftigten in den letzten Tagen. Während in großen Kliniken eine Hebamme bis zu fünf Geburten gleichzeitig betreut, ist in der Eckernförder Station eine 1:1-Betreuung Realität. Auch diese qualitativ gute Arbeit sorgt dafür, dass die Geburtenzahlen in Eckernförde in den letzten Jahren spürbar gestiegen sind.
Die Krankenkassenverbände hätten über ihren Spitzenverband maßgeblich die Möglichkeit für eine bessere Finanzierung Sorge zu tragen.
Das gilt auch für die Vergütung der freiberuflichen Hebammen, die inzwischen auf ein kritisch niedrigen Stand gedrückt wurde.
Die FDP Kreistagsfraktion fordert die Krankenkassenverbände auf, endlich ihren Teil zu einer stabilen Versorgung der Geburtshilfestationen im Bundesland zu leisten. Dazu gehört zunächst eine auskömmliche Vergütung sowohl der Klinken wie auch der freiberuflich tätigen Geburtshelfer.“

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