Presseinformation 10/2017 der Freien Demokraten Rendsburg-Eckernförde

Windenergieausbau mit Sinn und Verstand im Kreis

Im Hinblick auf die Energiepolitik, insbesondere auf den Ausbau der Windenergie, in Schleswig-Holstein ist die Akzeptanz der Bevölkerung eine zentrales Kriterium. Dem willkürlich gesetzten Ziel, zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie vorzusehen, wurden die Ziele des Gesundheitsschutzes, des Landschaftsschutzes, des Artenschutes und im Fall des Altkreises Eckernförde auch des Tourismus untergeordnet. Die Freien Demokraten Rendsburg-Eckernförde unterstützen die Volksinitiative für größere Abstände der Windenergieanlagen zur Wohnbebauung. Für das Kreisgebiet und insbesondere für die Eckernförder Bucht sind in der bisherigen Landesplanung überproportional viele Windenergieanlagen (WEA) vorgesehen.

Die Energiewende stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen und gerade Bürgerbeteiligung wird mit dazu beitragen, diese Herausforderung anzunehmen und positiv zu gestalten. Durch eine frühzeitige und umfassende Information der Bürger über die Windenergiepläne vor Ort, wächst auch die Akzeptanz.

In diesem Zusammenhang fordert die FDP in ihrem Landtagswahlprogramm größere Abstände zu Wohnbebauungen, bis eine wissenschaftliche Überprüfung der Prognosen und Bewertungen von Schallimmissionen erfolgt ist.

Die Freien Demokraten werden sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Länder auch selbst die konkreten Abstände von Windenergieanlagen festlegen können. Zum Innenbereich sollen die Abstände dann grundsätzlich das 7-fache der Gesamthöhe der Windenergieanlagen, mindestens aber 1000 Meter betragen. Im Außenbereich soll ein Abstand vom 4-fachen der Gesamthöhe der Windenergieanlagen gelten, mindestens aber 500 Meter.
V.i.S.d.P. Bernd Hadewig, Sophienruh Flensburger Str. 95, 24340 Eckernförde

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