Pressemitteilung der Kreistagsfraktion zur imland GmbH

Zu den bevorstehenden Entscheidungen zur Zukunft der Geburten- und Kinderstation der imland-Klinik in Eckernförde hat die FDP-Kreistagsfraktion umfassend beraten und bezieht folgendermaßen Position:

„Die FDP-Kreistagsfraktion spricht sich für den Erhalt der Geburtenstation am Standort Eckernförde als Hauptabteilung im Sinne eines Dependance-Modells mit dem Standort Rendsburg aus. Besonders erfreulich ist, dass für dieses Modell auch zwei der ehemaligen Belegärzte in verantwortlicher Position gewonnen werden konnten. Die bisherigen Beleghebammen sollen über rechtskonforme Verträge ebenfalls in dieses Modell eingebunden werden. Mit dieser neuen Struktur wird die Geburtshilfe in Eckernförde nicht nur wieder in ruhiges Fahrwasser gelangen, sondern ist auch für die nächsten Jahre wieder hervorragend aufgestellt. Damit soll die Station das hohe Vertrauen und die Akzeptanz der Vergangenheit wiederlangen. Darüber hinaus wird die Station somit rechtssicher aufgestellt.
Der bestehende pädiatrische Konsildienst wird fortgeführt. Er stellt eine bedarfsgerechte pädiatrische Versorgung dar und geht weit über das hinaus, was für eine Geburtenstation des Level IV, wie wir sie in Eckernförde haben, notwendig wäre. Durch die Verkürzung der Rufbereitschaft auf 20 Minuten und der täglichen Visite durch die Ärzte im Rufdienst wird eine gute pädiatrische Versorgung sichergestellt. Auch hier werden u.a. niedergelassene Ärzte in die Rufbereitschaft eingebunden. Gemeinsam mit dem neuen Modell der Geburtshilfe ist der Standort Eckernförde damit bestens aufgestellt.
Die FDP-Kreistagsfraktion schließt sich nach einem intensiven Abwägungsprozess der Meinung der Gutachter und der einhelligen Expertenmeinung an, dass eine Drei-Betten-Kinderstation in der vorliegenden Form nicht sinnvoll vorzuhalten ist. Die niedrigen Fallzahlen der Vergangenheit und der hohe Aufwand für eine Hauptstation/Dependance-Modell, inkl. der Personalgewinnung, lassen sich seitens der Klinik kaum darstellen. Zudem ist sie strukturell für den Erhalt der Geburtshilfe nicht erforderlich.
Festzuhalten ist, dass auch zukünftig Kinder und Jugendliche selbstverständlich am Klinikstandort ärztlich versorgt werden können
Mit diesen Maßnahmen ist aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion nicht nur die Versorgungssicherheit in Eckernförde gewährleistet, sondern auch ein gutes, realisierbares und tragfähiges Modell für die nächsten Jahre gefunden. Über die weitere Entwicklung soll dem Hauptausschuss des Kreises regelmäßig Bericht erstattet werden.“

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