FDP Rendsburg-Eckernförde: Den Kreis in der Fläche stärken

Flintbek,den 9. September 2014 – Anlässlich des am Wochenende stattgefundenen Kreisparteitages der FDP Rendsburg-Eckernförde in Groß Wittensee erklärt die Kreisvorsitzende Regine Schlegelberger-Erfurth: „Auf dem Kreisparteitag am 6. September standen folgende kommunalpolitische Themen im Vordergrund:

Ölförderung Im Fördergebiet Schwedeneck

Auf dem gut besuchten Parteitag – schon fast traditionell im Schützenhof in Großwittensee – stand zunächst die Ölförderung im Fördergebiet Schwedeneck zur Debatte. Die intensive Diskussion brachte Skepsis zur Technik des Fracking zutage. Die Fachbehörden wurden aufgefordert, insbesondere bei der Verladung die verständlichen Sicherheitsbelange der Bewohner des Dänischen Wohld und Gettorfs zu berücksichtigen. Der Kreisparteitag machte deutlich, dass die FDP Rendsburg-Eckernförde z. Zt. unkonventionelles Fracking ablehnt, da die damit verbundenen Risiken noch nicht überschaubar sind.

Klare finanzielle Strukturen für das Nordkolleg Rendsburg

Die Entwicklung des Nordkollegs in Rendsburg zur „Landesmusikakademie“ setzt nach Ansicht des Kreisparteitags voraus, dass gegenüber den Gesellschaftern und den Ausschüssen im Kreis ein Finanzkozept des Nordkollegs vorgelegt wird und dass die Gesellschafter und zuständigen Ausschüsse laufend über die finanzielle Entwicklung unterrichtet werden. Darüber erfordert die Entwicklung zur „Landesmusikakademie“, den Gesellschafterkreis entsprechend zu erweitern nach dem Motto: „Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.“ Es war übereinstimmende Meinung, dass Kosten und Risiken dieses Projekts nicht nur vom Kreis Rendsburg-Eckernförde und der Stadt Rendsburg getragen werden können.
Vielmehr muss sich das Land seiner Verantwortung für die „Landesmusikakademie“ als Gesellschafter stellen. Der Beschlussantrag des Ortsverbandes Flintbek wurde einstimmig angenommen.

Den Kreis Rendsburg-Eckernförde für junge Familien noch attraktiver gestalten

Unter dem Aspekt, den ländlichen Raum für junge Familien noch attraktiver zu gestalten, beschäftigte sich die Kreis-FDP wiederum mit dem Entwurf zum Finanzausgleichsgesetz, das eine Zuwendungskürzung für den Kreis vorsieht. Auch wenn der Gesetzentwurf einigen Gemeinden mehr Geld vom Land in die Kassen spült, so muss die kommunale Familie insgesamt zukünftig mit weniger Landesmitteln auskommen als bisher. In einer Zeit, in der diese Mittel dringend zum notwendigen Erhalt der Infrastruktur gebraucht werden, ist die Mittelkürzung zugunsten der kreisfreien Städte daher ein herber Schlag.

Vorrangig Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur des Kreises

Die FDP Rendsburg-Eckernförde fordert daher, vorrangig vor etwaigen anderen Projekten in den Erhalt bestehender Infrastruktur wie Straßen und Gebäude zu investieren und die Kommunen beim Erhalt der Sportstätten wieder zu unterstützen. Dazu bedarf es einer Prioritätensetzung und einer entsprechenden kurz- und mittelfristigen Finanzplanung.

Kindertagesstätten- und Krippenangebot und ÖPNV müssen noch attraktiver werden

Von zentraler Bedeutung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sieht die FDP die Aufgabe, das Kindertagesstätten- und Krippenangebot noch attraktiver auszubauen und ständig an den Bedarf anzupassen. Außerdem fordert die FDP Rendsburg-Eckernförde ein ÖPNV-Konzept, das den Besonderheiten des ländlichen Raumes gerecht wird und entsprechende Akzeptanz findet.

Gesundheitsversorgung im Kreis – beide Klinikstandorte der Imlandklinik erhalten

Die FDP Rendsburg-Eckernförde gab auf dem Parteitag ein klares Bekenntnis zur Imlandklinik ab. Sie forderte die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um beide Standorte vollumfänglich zu erhalten. Nur so könne die Gesundheitsversorgung im Kreis angemessen sichergestellt werden.

Prävention

Nicht zuletzt sprachen sich die Teilnehmer des Kreisparteitages dafür aus, die Präventionsarbeit noch stärker als bisher zu unterstützen. Nach dem Prinzip „vorbeugen ist besser als heilen“ müssen nach Ansicht der FDP Rendsburg-Eckernförde noch mehr Anstrengungen unternommen werden.“

Ihre Ansprechpartnerin

Regine Schlegelberger-Erfurth
Kreisvorsitzende FDP RD-Eck
Mobil: +49 162 10 49 813
Email: regine@erfurthgroup.com

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